Die entscheidenden Wochen im Kampf um den Klassenerhalt sind absolviert – leider mit wenig erfreulichen Ergebnissen von der Zweiten Männermannschaft der MSG Rechtenbach/Wetzlar. In einem Spiel mit vorentscheidendem Charakter unterlag man Anfang Februar bei der HSG Wettertal 2 mit 22:28. Eine schwache Chancenverwertung verhinderte hier einen Punktgewinn.
Auch bei den danach aufeinanderfolgenden drei Heimspielen konnte man zu wenig Zählbares einfahren. Beim Heimauftritt gegen die HSG Butzbach war man außer in den Anfangsminuten chancenlos und verlor 22:35. Eine Woche später unterlag man dem VfB Driedorf mit 33:37. Gegen die HSG Wettenberg 3 gab es sieben Tage später immerhin wieder ein Erfolgserlebnis. Mit viel Kampfgeist und der richtigen Einstellung behielt man beim 35:33-Sieg in der August-Bebel-Schule die zwei Punkte bei sich.
Beim Auswärtsspiel bei der „Allstar-Truppe“ von der HSG Dutenhofen/Münchholzhausen 4 verkaufte man sich trotz einer dezimierten Besetzung sehr teuer und verlor nur mit fünf Treffern Differenz. Beim 34:39 aus Sicht der MSG 2 zeigte sich vor allem Michel Steinruck in starker Form. Der gebürtige Münchholzhäuser erzielte an diesem Tag 15 Treffer, die nur von den 17 Toren des Ex-Rechtenbachers Björn Spieß im Trikot der HSG D/M 4 übertroffen wurden.
Vor Redaktionsschluss fand noch eine Partie in der Stein-Schule in Wetzlar statt, gegen die HSG Fernwald. An diesem Tag zeigte die „Zwoot“ ihren vielleicht schwächsten Saisonauftritt, der auch nicht durch Verletzungspech oder andere Ausreden zu entschuldigen ist. Fernwald war zwar in Bestbesetzung zu Gast, allerdings war die HSG mit Sicherheit nicht 21 Tore besser, bei der 20:41-Heimniederlage der MSG 2. Einfachste Pässe kamen beim Mitspieler nicht an und in der Abwehr wurde kein Zweikampf angenommen. So kann man in keiner Liga Punkte holen.
Nach aktuellem Stand ist die Zweite Männermannschaft damit leider abgestiegen aus der Bezirksklasse, bei acht eigenen Pluspunkten und Tabellenplatz elf, sowie einem Rückstand von sechs Punkten auf den zehnten Platz und acht Punkten auf Platz neun. Die Leistungen über den gesamten Saisonverlauf waren schlichtweg nicht konstant genug. An guten Tagen, wo man neben einem starken Kader auch die richtige Mentalität zeigte, konnte man Teams aus der oberen Tabellenhälfte wie Wettenberg 3 oder Hinterland ärgern, bzw. schlagen. Selbst bei den übermächtigen „Allstars“ in Dutenhofen hielt man auswärts lange gut mit. Schlecht gelaufen ist es immer dann bei der „Zwoot", wenn man sich zu viel mit sich selbst beschäftigt hat, zu viel gemeckert wurde, oder wenn man mit dem Kopf nicht in der Halle war.
In den letzten drei Spielen will die „Zwoot“ sich anständig aus der Liga verabschieden. Dabei trifft man noch zweimal auf die HSG Marburg 2 und zum Saisonabschluss auf die HSG Mörlen 2. Danach gilt es in der handballfreien Zeit die Akkus wieder aufzuladen, eine ordentliche Saisonvorbereitung zu absolvieren und mit voller Kraft zur Saison 26/27 wieder anzugreifen.