Wir wussten schon im Sommer, dass uns nach dem sensationellen Aufstieg in die Bezirksliga A eine schwere Saison bevorsteht. Dass man aber nach dem souveränen Heimsieg am zweiten Spieltag gegen den aktuellen Tabellenzweiten aus Marburg/Cappel schon im November mit lediglich diesen zwei Punkten dasteht, damit hat keiner gerechnet. Dunkel sah es aus und jedem wurde schlagartig klar, die Wende muss her und zwar schnell. Denn im Gegensatz zu einigen Gegnern aus der unteren Tabellenhälfte, können wir im Saisonfinale nicht auf den ein oder anderen leistungsstarken Spieler aus einer höherklassigen 1ten Mannschaft zurückgreifen. Umso bemerkenswerter war, wie die Mannschaft und auch das Umfeld den Kampf angenommen hat.Vor allem bei unseren Heimspielen konnten wir stets auf lautstarke Unterstützung bauen.

Unsere 1te Männermannschaft startet mit 5 Punkten aus den ersten Spielen ins neuen Jahr und beweist eindeutig, dass wir absolut jeden Gegner in der A-Klasse schlagen können.
Mit Gedern/Nidda kam am 20.01. gleich mal der bis dato Tabellenführende an die Schwingbach. Nach einem spannenden und hochklassigen Spiel in dem man in der 56min noch mit 23:25 hinten lag, gelang am Ende durch eine geschlossene Mannschaftsleistung noch das verdiente 26:25.  Eine Woche darauf war man gegen die HSG Wettenberg III nicht minder gefordert, konnte jedoch beim 25:25 Endstand nicht an die starke Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen. Beim 25:23 war eigentlich schon alles klar, zwei liegengelassene Großchancen führten am Ende jedoch zur gerechten, aber ärgerlichen Punkteteilung. Wer zu diesem Zeitpunkt noch keine Blutdrucktabletten zu Spielen der 1ten Mannschaft mitgenommen hat, kennt die Mannschaft nicht gut genug.

Ein alter Bekannter kommt wieder nach Hause. Nach zwei Jahren in der Landesliga bei der SG Langgöns kehrt Bastian Schmidt im Sommer wieder zu seinem Heimatverein zurück. „Basti“ wird uns mit seiner Erfahrung und Leidenschaft vor allem im Rückraum enorm weiterhelfen. Er ist im Angriff variabel einsetzbar und dazu ein guter Abwehrspieler. Mit ihm können wir den Blick nächste Saison weiter nach oben richten und den nächsten Schritt in unserer Entwicklung machen.

Nach 6 Punkten aus den letzten 4 Spielen überwintert unsere erste Männermannschaft im unteren Mittelfeld der Bezirksliga A und beschenkte sich zum Jahresende mit einem versöhnlichen Abschied in die Winterpause.

Nach dem sensationellen Aufstieg mit Julian Viehmanns „Buzzer Beater“ hätte die erste Jahreshälfte 2017 gar nicht erfolgreicher verlaufen können. Umso schwerer ist es vielen im Sommer gefallen sich der neuen Herausforderung Bezirksliga A zu stellen. Trainingsbeteiligung und –einstellung waren zu Beginn der aktuellen Saison mehr als durchwachsen. Man bekam etwas den Eindruck, dass der ein oder andere sich des gestiegenen Niveaus in der höheren Klasse nicht bewusst war. Zwar führte uns die Anfangseuphorie noch zu einem Sieg im ersten Heimspiel gegen die Studententruppe aus Marburg/Cappel. Die lasche Einstellung sollte sich jedoch schnell rächen. Es folgte Niederlage auf Niederlage und ehe man sich versah, war man schon früh in der Saison mitten im brutalen Abstiegskampf angekommen. Spätestens nach der 29:31 Niederlage gegen die MSG Florstadt/Gettenau II Ende Oktober, wusste jeder was die Stunde geschlagen hat.

Nach acht gespielten Begegnungen heißt es nun ein erstes Fazit zu ziehen, welches leider mehr als durchwachsen ausfällt. Konnte man sich im ersten Spiel gegen die HSG Wettenberg III noch auf eine lange Ausfallliste berufen und im zweiten Spiel in heimischer Halle gegen eine personell dünn, aber qualitativ stark besetzte HSG Marburg/ Cappel zu alter Klasse auflaufen und den ersten Sieg einfahren, wurden uns spätestens im Derby gegen die 3te aus Hüttenberg deutlich die Grenzen aufgezeigt. Hier konnte man lediglich eine Halbzeit lang halbwegs mithalten, ehe in Durchgang zwei die Hüttenberger ernst machten und uns einen Vorgeschmack auf das deutlich gestiegene Niveau in der Bezirksliga A boten. Am Ende verlor man chancenlos mit 30:18.

Nach einer durchwachsenen Vorbereitung starten wir erwartungsfroh am 16. September auswärts gegen die HSG Wettenberg III in die neue Saison. Nach dem realisierten Aufstieg müssen wir uns schnell an die neue Spielklasse und das gestiegene Niveau gewöhnen, um das vorrangige Ziel Klassenerhalt zu erreichen.
Im Kern bleibt die Mannschaft aus dem Aufstiegsjahr zusammen. Neben Marc Knauer und Felix Geist, die beide schon Mitte letzter Saison die Mannschaft verlassen haben, werden auch Stefan Pohl und Jan Kasseckert kürzer treten und die Mannschaft nur noch im Bedarfsfall unterstützen.

Handball-Spaß hatten die Mädels der weiblichen A-Jugend beim diesjährigen Ruhr Cup in Bochum.
Leider verfolgt uns zurzeit eine Verletzungsmisere, die mich als Trainer zur Verzweiflung bringt. Seit Anfang des Jahres erlitten 4 Spielerinnen unterschiedliche Verletzungen, einen Meniskusschaden, einen Kreuzband - u. Meniskusschaden, ein Außenbandschaden (Knie) und zum guten Schluss 4 Tage vor dem Pfingstturnier einen Außenbandriss (Fuß) bei unserer Torfrau. Dies bedeutete, dass wir nur mit 6 Spielerinnen und ohne Torfrau zum Turnier reisen konnten.

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